Einbruchschutz - KfW-FöderungGemäß einer Pressemitteilung von 19.09.2017 hat die KfW Bank eine interessante Änderung beim Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen“ eingeführt, die auch die Maßnahmen zum Einbruchschutz von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Eigentums- und Mietwohnungen umfasst. Ab sofort gibt es für Einbruchschutzmaßnahmen gestaffelte Zuschüsse.

Demnach werden die ersten 1.000 Euro von förderfähigen Maßnahmen nicht mehr nur mit 10%, sondern mit 20% bezuschusst. Alle förderungsfähigen Kosten, die zusätzlich entstehen und über 1.000 Euro hinausgehen, werden weiterhin mit 10% bezuschusst. Darüber hinaus gibt es eine bessere Förderung für Vorhaben in einer kleineren Größenordnung. Die neue, gestaffelte Förderung gibt es pro Antragsteller und Gebäude.

Politik erkennt großen Bedarf bei Einbruchschutz

Anhand der großen Nachfrage nach Zuschüssen beim Einbruchschutz, wurde die Zuschussförderung weiter verbessert. Gemäß der Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks, sollen durch die Änderungen private Hauseigentümer und Mieter zukünftig stärker dabei geholfen werden, auch kleinere Maßnahmen zum Einbruchschutz in den eigenen vier Wänden umzusetzen.

Laut Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière ist ein Einbruch für die Betroffenen ein massiver Eingriff in ihr persönliches Umfeld. Dadurch ergeben sich eine große Verunsicherung und Ängste. Denn es entsteht nicht nur ein materieller Schaden, sondern auch eine Verletzung der Privatsphäre. Diese führt meist zusätzlich zu einer deutlichen Beeinträchtigung.

Gegen Einbrüche hilft die eigene Vorsorge, die mit dem Förderprogramm der KfW Bank unterstützt wird. Die Nachfrage nach einer Förderung ist groß und zeigt damit eine Wirkung. Neben Eigentümern werden auch Mieterinnen und Mieter stärker unterstützt.

Durch die Staffelung der KfW-Zuschussförderung für den Einbruchschutz lassen sich die Aktivitäten für kleinvolumige Präventionsmaßnahmen deutlich steigern. Selbst mit geringen Beträgen wird ein guter Einbruchschutz in Wohnungen und Häusern sicherstellen. Und genau diese stehen im Fokus der gestaffelten Zuschussregelung.

Einbruchschutzfolie als Präventivmaßnahme gegen Blitzeinbrüche

Neben dem Austausch von Fensterscharnieren und dem Einbau von verschließbaren Fensterriegeln gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, einen Einbruch in die eigenen vier Wände zu verhindern. Trotz der ganzen Möglichkeiten bilden die Glasflächen immer noch eine Schwachstelle im Bezug auf einen optimalen Einbruchschutz.

Ist nicht gerade bruchsicheres Sicherheitsglas in den Fenstern verbaut, gelingt es Einbrechern recht einfach, die Scheibe mit einem harten Gegenstand wie einem Kuhfuß, Hammer oder Stein zu zerstören. Um diesem entgegenzuwirken, lohnt sich die Anbringung von Einbruchschutzfolie auf den Glasflächen. Die Montage ist ohne großen Aufwand schnell erledigt, da die Anbringung auf den eingebauten Glasflächen, direkt vor Ort erfolgt.

Durch die Materialstärke der Folie und die splitterbindene Wirkung des Klebers wird verhindert, dass Splitter einer beschädigten Scheibe herumfliegen. Die Widerstandsfähigkeit der Einbruchschutzfolie stellt sicher, dass ein Eindringen durch die zerstörte Glasfläche kaum möglich ist.

KfW Bank – Antrag auf Förderung von Einbruchschutz-Maßnahmen

Durch die Zuschüsse von einbruchhemmenden Maßnahmen wurden bis zum 30.06.2017 mehr als 120.000 Wohneinheiten gefördert. Bei der Antragstellung ist zu berücksichtigen, dass die Anträge vor dem Vorhabenbeginn über das Zuschussportal der KfW Bank gestellt werden müssen.

Die Mindestinvestitionssumme liegt seit der Einführung der gestaffelten Zuschüsse bei 500 Euro, das maximale Investitionsvolumen bei 15.000 Euro pro Wohneinheit. Die Durchführung der Maßnahme muss durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden.

Wichtig! Um vielen Bauherrn und Eigentümern eine breite Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen zu ermöglichen, ist bei Antragstellung zukünftig eine Sperrfrist zu beachten. Bereits geförderte Antragsteller können somit erst 12 Monate nach der ersten Förderzusage einen erneuten Zuschussantrag für das gleiche Gebäude stellen.